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Germanen sorgen für Furore auf Deutscher Meisterschaft

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Ihren großen Auftritt hatten die Helstorfer Senioren auf den Deutschen Hallenmeisterschaften in Erfurt. Heiko Tute wurde als M55-Senior zum Mann der zweitägigen Meisterschaften. Mit dreimal Gold und einmal Silber krönte er seine Leistungen. (..)

 

Am ersten Tag ging er an den Start der 200m-Hallenrunde. Die 17 Teilnehmer waren in fünf  Zeitend-läufen aufgeteilt. Die Siegerzeit im 1. Lauf war 26,87 Sekunden, im 2.Lauf 26,83 Sekunden, im 3.Lauf 25,46 Sekunden und im 4.Lauf 25,77 Sekunden. Heiko war im 5.Lauf am Start, der musste die Ent-scheidung bringen. Mit einem fulminanten Antritt setzte sich Heiko mit dem Startschuss in Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Mit der Siegerzeit von 25,24 Sekunden war das der Deut-sche Titel.

Im 200-Meter-Lauf der M40-Senioren lief Nils Benze in dem 16 Teilnehmer starken Feld, in der guten Zeit von 25,15 Sekunden, auf den siebten Platz. Zwei Germanenläufer waren auf der gleichen Distanz bei den M50-Senioren am Start. Carsten Schuh wurde in 25,76 Sekunden Neunter und Andreas Oppe lief in 25,85 Sekunden auf den zehnten Platz.

Am Sonntagmorgen um 10.40 Uhr war für Heiko Tute der Startschuss für die 400 Meter-Distanz. Im dritten Zeitendlauf fehlte ihm die direkte Gegenwehr, er  siegte in 57,16 Sekunden. Im ersten Zeitend-lauf wurden für Kai-Steffen Frank (LG Rems-Weiland) 56,12 Sekunden gestoppt und das Bedeutete, dass Heiko Deutscher Vize-Meister wurde. Knapp vier Stunden später stand Heiko wieder am Start, im 60 Meter-Hürdensprint. Mit der starken Zeit von 9,58 Sekunden und 0,19 Sekunden Vorsprung ließ er die Konkurrenten hinter sich und sicherte sich den zweiten Titel.

Die guten Platzierungen im 400 Meter-Sprint vervollständigten in der M40-Klasse, der Bronze-Platz von Nils Benze in 57,03 Sekunden und in der M50-Klasse der sechste Platz von Andreas Oppe in 57,89 Sekunden.

Zwei Höhepunkte standen zum Schluss der Veranstaltung, die 4x200m-Staffeln und nicht nur der Trainer fieberte diesen entgegen. Klappen die Wechsel? Gewünschtes Ziel war, dass beide Staffeln es schaffen, auf das Siegertreppchen zu kommen. Die M50-Staffel war leicht favorisiert, wenn alle Wechsel stimmen. Für die M40-Staffel wäre es ein Traum. In beiden Staffeln wurden die Sieger in zwei Zeitendläufen ermittelt. Die M50-Staffeln eröffneten das Nervenspiel. Die Helstorfer waren im zweiten Zeitendlauf am Start. Im ersten Lauf siegte die STG SF Neukieritzsch in 1:47,41 Sekunden. Im zweiten Lauf setzte sich Heiko Tute mit dem Startschuss an die Spitze des Feldes und legte den Stab Carsten Schuh in die Hand, der Wechsel war in Ordnung. Carsten verteidigte die Führung gegen die STG Ostsee und auch der Wechsel zu Andreas Oppe war optimal. Andreas konnte weiter in Führung liegend den Stab ohne Probleme an den starken Schlussläufer Gert Deppe übergeben, der den Vorsprung leicht ausbaute und zum Jubel nicht nur des Helstorfer  Anhang sondern der gesamten Tribüne, in 1:40,83 Sekunden den Deutschen Titel holte.

Im Anschluss musste die M40-Staffel das Nervenspiel fortsetzen. Im ersten Zeitendlauf wurde von der SC Poppenbüttel 1:44,15 Sekunden vorgelegt. Im zweiten Lauf ging der absolute Favorit, die LG OVAG Friedberg-Feuerbach in Führung. Frank Sander lief am Start ein starkes Rennen und übergab    fast gleichauf liegend mit der LG Kindelsberg Kreuztal den Stab an Nils Benze, der lieferte sich ein hartes Rennen mit dem Kindelsberger Athleten und übergab an zweiter Stelle liegend an Matthias Bansa. Matthias konnte das Auflaufen der LG Kindelsberg kontern und legte den Stab Holger Geweke in die Hand. Dieser Wechsel war ein Herzschlagwechsel, denn einer der Kampfrichter hatte die Ab-laufmarkierung verschoben und damit den Ablaufzeitpunkt des übernehmenden Läufers geändert. Da-durch musste Holger abstoppen, um nicht die Wechselmarke zu überlaufen. Der Kindelsberger Athlet kam auf der Zielgeraden mächtig auf, aber Holger als Kämpfer bekannt, wehrte sich und rettete in 1:39,53 Sekunden mit 0.14 Sekunden Vorsprung den Silberplatz.

Stehend, von links, M50 Goldstaffel: Carsten Schuh, Gert Deppe, Andreas Oppe, Heiko Tute

Hockend,  „      „      M40 Silberstaffel: Frank Sander, Holger Geweke, Matthias Bansa, Nils Benze